Die Homöopathie kann bei allen gesundheitlichen Problemen zum Einsatz kommen, sowohl bei akuten als auch bei chronischen Beschwerden.
Ausserdem ist die homöopathische Therapie perfekt geeignet in empfindlichen Lebensphasen, wie z.B. in der Schwangerschaft, wie auch für Säuglinge, Kinder und Menschen mit diversen Vorerkrankungen.
In jedem Fall kann die Homöopathie Sie unterstützen!
Mögliche Indikationen für eine homöopathische Behandlung:
- Kopfschmerzen/Migräne
- Schlafstörungen
- Verdauungsbeschwerden
- Allergien
- Wechseljahrbeschwerden
- Hauterkrankungen
- chronische Schmerzen
- Schwangerschaftsbeschwerden
- Kindererkrankungen
- Menstruationsbeschwerden
- Infekte, Erkältungen, Husten
- Verletzungen
- ...und viele, viele mehr!
Fragen Sie mich gerne an, um Ihre Beschwerden kurz zu schildern und wir besprechen, wie Ihnen die Homöopathie dabei helfen könnte.
Möchten Sie noch mehr zur homöopathischen Therapie erfahren, dann lesen Sie hier gerne weiter:
Wann kann die Homöopathie helfen?
Die Homöopathie kann grundsätzlich in jeder Lebenslage behilflich sein.
Ein grosser Vorteil ist, dass sie immer angewendet werden darf. Sei es in der Schwangerschaft, bei Neugeborenen, Kindern, im Alter, bei gleichzeitiger Medikamenteneinnahme und während anderer medizinischer Behandlungen.
Die Homöopathie wird sowohl bei akuten Beschwerden, als auch bei chronischen Erkrankungen eingesetzt. Sie wirkt auf Körper und Psyche gleichermassen.
In der Homöopathie sehen wir den Menschen mit all seinen Symptomen als Einheit. Es geht nicht darum nur einzelne Symptome verschwinden zu lassen, sondern den Menschen als Ganzes zu sehen und ihn individuell zu behandeln und so ins natürliche Gleichgewicht zurück zu bringen.
Was unterscheidet die Homöopathie von anderen Naturheilverfahren?
Oft wird die Homöopathie mit der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) oder anderen Naturheiltherapien verwechselt.
Die Homöopathie unterscheidet sich aber stark von anderen Ansätzen. Bei der üblichen Naturheilkunde werden meist Mittel eingenommen welche gegen ein bestimmtes Symptom oder eine Krankheit helfen. Also zum Beispiel: Baldriantropfen gegen Unruhe, Hustensaft gegen Husten, Kurkuma gegen Entzündungen oder Kümmel gegen Blähungen.
Die Homöopathie funktioniert anders. Hier wird aufgrund der gesamten Symptome des Patienten, nicht nach einem Mittel gesucht welches dagegen wirkt, sondern eins, welches der Krankheit, bzw. dem Menschen als Ganzes am ähnlichsten ist. Ganz nach dem lateinischen Grundsatz der Homöopathie:
Similia similibus curentur: Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt
Auch der Begriff Homöopathie trägt diese Wirkweise bereits in sich. Die Wortherkunft ist aus dem altgriechischen und bedeutet ähnliches Leiden (homoion=ähnliches pathos=leiden).
Es wird also ein Mittel gesucht, welches ähnliche Symptome hervorrufen kann, wie diese woran jemand leidet.
Als Beispiel die Küchenzwiebel. Jeder kennt ihre Wirkung: die Augen brennen und tränen, die Nase läuft und wir müssen niesen. Sehr vereinfacht erklärt, bedeutet das nun also, dass die Zwiebel als homöopathisches Mittel (Allium cepa) genau solche Symptome heilen wird. Oder ein anderes Beispiel. Was passiert wenn wir zu viel Kaffee trinken? Wir werden unruhig, bekommen Herzklopfen und können nicht einschlafen. Und somit hilft das homöopathische Arzneimittel Coffea (=Kaffee) bei Unruhe, Herzklopfen und Einschlafstörungen.
Diese Wirkung beruht auf einem Reiz-Reaktions-Prinzip. Das homöopathische Arzneimittel löst einen kleinen Reiz im Körper aus und dieser antwortet darauf mit einer Reaktion und kann die bestehenden Symptome auflösen.
Wie werden homöopathische Arzneimittel hergestellt?
Die Theorie der Homöopathie besagt ja, dass wir einen Stoff, der unserer Krankheit ähnlich ist, einnehmen sollen. Nun kann man aber nicht einfach Zwiebeltropfen gegen Schnupfen oder Kaffeetabletten zum Einschlafen verwenden, denn dieser Reiz wäre zu stark und könnte nicht heilend wirken. Das Mittel muss zuerst verdünnt werden und dies geschieht in der homöopathischen Herstellung auf sehr aufwändige Weise. Eine einfache Verdünnung funktioniert nicht, denn würde ein Mittel nur sehr stark verdünnt, ginge seine Wirkung irgendwann verloren. Deshalb werden die Mittel verdünnt und potenziert. Das heisst, mit jedem Verdünnungsschritt wird das Mittel zusätzlich kräftig verschüttelt, so behält es seine Wirkung, bzw. diese wird sogar noch verstärkt, eben potenziert.
Wie kann die Homöopathie wirken, wenn da gar kein Stoff mehr drin ist?
Die sehr hohen Verdünnungen und das mysteriöse potenzieren, geben Rätsel auf und genau deshalb steht die Homöopathie auch oft in der Kritik. Leider kann man bis heute nicht beweisen wie es genau möglich ist, dass etwas stärker wirkt, je mehr es verdünnt (und potenziert!) wird oder wie etwas überhaupt wirken kann, obwohl es keine Moleküle der Ursprungssubstanz mehr enthält. Es gibt viele Theorien und es wird weiterhin geforscht um diesen Prozess zu erklären. Es gibt heute aber schon viele Studien, welche die Wirksamkeit bestätigen.
Wir wissen also abschliessend nicht genau wie die Homöopathie wirkt, aber wir können messen, spüren und erleben, dass sie wirkt.